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Meisterbetrieb der Elektroinnung

Der E-Check

Sicherheit und Energieeffizienz vom Elektromeister.

Die "Glühbirne" verabschiedet sich

Wichtig ist die Energieeffizienz

Es wird auch in Zukunft Ausnahmen für spezielle Einsatzbereiche geben, generell ist es jedoch an der Zeit, sich von der Glühlampe zu verabschieden.

Ob ein Leuchtmittel auch weiterhin verwendet werden darf, hängt von seiner Energieeffizienz ab. Seit 2009 werden laut einer EU-Richtlinie Glühlampen schrittweise vom Markt genommen, die besonders viel Energie verbrauchen und nicht mindestens die Energieeffizienzklasse C erreichen. Dies bedeutet das schrittweise Aus für die einst so beliebte Standardglühlampe. Im Backofen, Kühlschrank oder Auto werden aber auch zukünftig noch Glühlampen eingesetzt, da es hier keine sinnvolle Alternative gibt. Die Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG, die die Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte regelt, wird immer wieder überprüft und aktualisiert. 

Was sind die Alternativen?

Es gibt drei Lampen-Varianten als Alternativen zur Glühlampentechnik:

LED-Lampen – die Innovativen

LED steht für "Light-Emitting Diode" und ist die innovativste Art der Beleuchtung. LED-Lampen sind bereits seit vielen Jahren auf dem Markt (z. B. als Kontrollanzeigen im Fahrzeug oder an der Stereoanlage), sie haben jedoch anfangs nur sehr schwach geleuchtet und waren deshalb nur für wenige Einsatzzwecke geeignet. Dank der technischen Weiterentwicklung in den vergangenen Jahren gibt es heute leuchtstarke LEDs in allen Spektralfarben, die im Vergleich zu Glühlampen nur ca. 20 % der Energie verbrauchen. Durch die Beschichtung der LEDs mit speziellen Farbfiltern oder die Kombination verschiedenfarbiger LEDs in einer Lampe ist es mittlerweile auch möglich, warmes Licht zu erzeugen. Das war mit einer LED lange Zeit nicht möglich. Die Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden ist ein weiteres positives Merkmal der LED-Lampen.

Kompaktleuchtstofflampen – die Stromsparer

Bei den Leuchtstofflampen (oder auch Energiesparlampen) bringt ein Gasgemisch in einem Glaskolben eine Beschichtung zum Leuchten. Diese Röhren sind mit Quecksilberdampf gefüllt. Leuchtstofflampen können nur mit einem Vorschaltgerät zur Begrenzung der Spannung eingesetzt werden. Das für den Betrieb erforderliche Vorschaltgerät befindet sich häufig im Sockel der Lampe. Ähnlich wie LED-Lampen verbrauchen Leuchtstofflampen nur knapp 20 % der Energie einer herkömmlichen Glühlampe. Auch die Lebensdauer ist deutlich höher. Es kann jedoch einige Sekunden dauern, bis die Leuchtstofflampe die volle Leuchtkraft erreicht.

Halogenglühlampen – die Gemütlichen

Hochvolt-Halogenglühlampen haben eine große Ähnlichkeit zu den herkömmlichen Glühlampen. Sie sind ideal zum Dimmen und erzeugen ein warmes Licht zum gemütlichen Wohnen. Durch den Einsatz eines  Gasgemisches im Glühkolben hat die Halogenlampe eine deutlich bessere Lichtausbeute im Vergleich zur herkömmlichen Glühlampe (ca. ein Drittel besser). Durch das Halogen im Glühkolben haben die Glühwendel auch eine deutlich längere Lebensdauer. Da die Halogenglühlampen die Anforderungen der Energieeffizienzklasse C erfüllen, dürfen diese auch weiterhin verkauft werden. Für den Einsatz von Niedervolt-Halogenbeleuchtungen (niedrige und relativ ungefährliche Spannung von zwölf Volt) mit Seilsystemen sind Vorschaltgeräte erforderlich, da hier eine offene Stromführung möglich ist. Mit dieser Beleuchtungsart ist die Realisierung vieler innovativer Lichtkonzepte möglich.

Halogenlampen gibt es mit zwei unterschiedlichen Schraubsockeln (kleiner Schraubsockel E14 und großer Schraubsockel E27) und in verschiedenen Formen (Kerzenform, Tropfenform und als Reflektorlampe). Da in Halogenlampen keine umweltschädigenden Stoffe verarbeitet sind, ist eine Entsorgung über den Hausmüll problemlos möglich.

Austausch und Optik

Die vorgestellten energiesparenden Leuchtmittel können in der Regel einfach in die Glühlampenhalterung eingeschraubt und somit ohne großen Aufwand ausgetauscht werden. Die bekannten Ausführungen bleiben meist erhalten, so dass es auch weiterhin Lampendesigns z. B. in Kerzenform geben wird, die für Kronleuchter verwendet werden können.